Die Unterschiede der Käfer-Modelle

Die Unterschiede der Käfer-ModelleAuch wenn der Käfer immer seine typische Buckelform behalten hat, so gab es doch immer wieder einige Umänderungen im Design. In den ersten Jahren gäbe es eine Vielzahl von Modellen, die alle auf dem Kübelwagen basierten. Auch der KdF-Käfer basierte auf dem Kübelfahrgestell. Es gab Geländeversionen und auch Feuerwehr-Käfer. Bis 1953 existierte eine Limousine und sogar ein Limousinen-Modell mit einem Rolldach sowie offene Lieferwagen.

Seit 1956 wurde die Vielfältigkeit etwas eingeschränkt, auch um die Exporte einfacher zu machen.

Eine der größten Designänderungen kam 1953, als man die geteilten Brezelfenster der Heckscheibe durch eine ovale Scheibe ersetzte. Noch heute wird das als Generationssprung gesehen. Vier Jahre später wurden dann die ovale durch eine mehr rechteckige Heckscheibe ersetzt.

Erst 1960 übrigens wurden die Winker, kleine Stäbe, die ausgefahren wurden um eine Fahrtrichtungsänderungen anzuzeigen, durch Blinker ersetzt. Weitere Änderungen waren die Schaffung eines Benzineinfüllstutzens an der Seite anstatt wie zuvor unter der Fronthaube.

Anfang 1954 vergrößerte man den Hubraum von 1131 Kubikzentimeter auf 1192 Kubikzentimeter. Damit erhöhte sich auch die PS-Leistung von 25 auf 30 PS. Und zwei Jahre später gab es auf der Fahrerseite serienmäßig einen Außenspiegel. Eine weitere wichtige Neuerung war die Einführung einer Tankuhr, die das lästige manuelle Umschalten auf Reserve verhindern sollte. Auch die Heizung wurde neu konzipiert, man machte Schluss mit Abgasen und erwärmte Außenluft meist Heizbirnen.

Mitte der 70er Jahre beam der Käfer VW 1302 einen 70 Millimeter längeren Vorderteil, was auch den Kofferraum vergrößerte und drei verschiedene Versionen des Fahrwerks als Option anbot: Kurbellenkerachse, Schräglenkerachse und die neue MacPherson-Federbeinachse.

Der VW 1030 war das erste Modell, dass die neuen Heckleuchten, bekam, die viele als Elefantenfüße wegen ihrer großen runden Form bezeichneten. 1974 zog die Produktion nach Emden um. Es blieben die Modelle 1200 und 1600 mit 34 oder 50 PS, in einer Spar- und einer L-Version. Die Cabrios wurden nur noch von Karmann gebaut. 1978 wurde die Produktion nach Mexiko verlegt.